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Hundefreundliches Studio

  • Autorenbild: Samira
    Samira
  • vor 13 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Warum ich im Studio ohne Blitzlicht arbeite


Fotografie ist vielfältig. Es gibt viele Wege, Licht zu nutzen, Bilder zu gestalten und Emotionen einzufangen. Und mir ist wichtig, das direkt zu sagen:

Ich möchte niemandem vorschreiben, wie er oder sie zu fotografieren hat.


Blitzlicht ist nicht schlecht. Es ist ein Werkzeug – und richtig eingesetzt kann es großartige Ergebnisse liefern.

Ich habe mich in meinem Studio trotzdem ganz bewusst dafür entschieden, ohne Blitzlicht zu arbeiten. Nicht, weil ich es „nicht kann“ oder ablehne – sondern weil mir das Erlebnis für jeden einzelnen Hund und auch für den Menschen dahinter am Herzen liegt.



Meine Erfahrung im Studio

Studioaufnahmen sind meiner Erfahrung nach die anspruchsvollsten Shootings für Hunde – besonders in meinem Home-Studio, das sich bei mir zuhause befindet.

Für uns Menschen ist ein Studio oft spannend oder gemütlich. Für Hunde ist es vor allem eines: fremd.

Fremde Gerüche von all den Hunden, die vor ihnen hier waren.

Ich als fremde Person.

Die Kamera, der Hintergrund, das Licht, die Stative – all das ist neu und ungewohnt.


Ich erlebe immer wieder, dass selbst sehr selbstsichere Hunde einen Moment brauchen, um anzukommen. Und für sensible Hunde oder Hunde, die ihre ganz eigenen Themen mitbringen, kann diese Situation schnell herausfordernd werden.



Zeit ist für mich der wichtigste Faktor für ein hundefreundliches Studio

Deshalb arbeite ich im Studio ohne Zeitdruck. Es gibt bei mir keine feste Grenze, kein „wir müssen jetzt“.

Manche Hunde tauen schnell auf, andere brauchen deutlich länger. Manche sind ruhig und beobachten erst einmal, andere haben Hummeln im Hintern und möchten alles gleichzeitig erkunden.

Für mich gehört das alles dazu.


Und genau deshalb verzichte ich bewusst auf Blitzlicht.

Blitze kommen für Hunde oft plötzlich und aus dem Nichts – selbst wenn sie sich nicht sichtbar erschrecken, bedeutet das nicht, dass sie sich dabei wohlfühlen.

Ich möchte nicht, dass ein Hund sich zusätzlich anpassen muss, nur damit es für mich technisch einfacher wird.



Leichter ist nicht automatisch besser

Ja, Blitzlicht kann Situationen erleichtern.

Aber ein einfacheres Setup bedeutet für mich nicht automatisch bessere Bilder.


Die Fotos, die mir am meisten bedeuten, entstehen dann, wenn ein Hund sich sicher fühlt, wenn er mir vertraut und wenn wir ihm die Zeit geben, die er braucht. Diese Ruhe, diese echten Momente – die lassen sich nicht erzwingen und nicht „anblitzen“. Und genau das ist für mich die Essenz für ein hundefreundliches Studio.


Mein Anspruch ist es, Bilder zu schaffen, die sich für den Hund richtig anfühlen.

Und genau deshalb arbeite ich im Studio mit konstantem Licht, Geduld und ganz viel Gefühl.



Mein Studio – auf Pfotenfaktor Art

Ich möchte, dass mein Studio ein Ort ist, an dem Hunde ankommen dürfen. Ein Ort ohne Druck, ohne Überforderung und ohne unnötige Reize. Ein Ort, an dem ich mich auf den Hund einlasse – nicht umgekehrt.


Samira beim Fotografieren

✨ Bald neu: Studiofotografie auf Pfotenfaktor Art ✨

Aktuell arbeite ich an einem Grundkurs für Studio-Shootings auf Pfotenfaktor Art.Ein Kurs für all die, die Studiofotografie hundefreundlich, achtsam und mit Herz umsetzen möchten – ohne Blitzlicht und ohne Stress.

Mehr dazu erfährst du bald hier auf meiner Website 🐾🤍


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